Eine Absage nach einem vermeintlich erfolgreichen Vorstellungsgespräch ist alles andere als schön. Aber eine Absage ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wenn der erste Schock überwunden und die Enttäuschung verarbeitet ist, sollten Sie nach vorne schauen und versuchen, der Absage etwas Positives abzugewinnen. Analysieren Sie Ihre Fehler, damit Sie beim nächsten Bewerbungsgespräch umso besser vorbereitet sind.

Das Wichtigste in Kürze

Nach einer Absage sollten Sie sich schnell wieder aufrappeln und Ihren Ansprechpartner im Unternehmen zu kontaktieren, um Feedback einzuholen. Konstruktive Kritik hilft Ihnen dabei, begangene Fehler zukünftig zu vermeiden und auf die kommenden Vorstellungsgespräche umso besser vorbereitet zu sein.

Nehmen Sie die Absage nicht persönlich

Wenn Sie nach einem Vorstellungsgespräch überraschend eine Absage erhalten ist es vollkommen in Ordnung im ersten Moment traurig und verunsichert zu sein. Doch es ist wichtig zu verstehen, dass Absagen ein Teil des Bewerbungsprozesses sind und nicht zwangsläufig bedeuten, dass Sie oder Ihre Fähigkeiten schlecht beurteilt wurden.

In den meisten Fällen bewerben sich dutzende Interessierte mit ähnlichen Fähigkeiten und Erfahrungsprofilen auf ein und dieselbe Stelle. So bleibt es nicht aus, dass mit jeder Jobzusage auch zahlreiche Absagen einhergehen.

Dass es diesmal nicht geklappt hat, bedeutet keineswegs, dass Sie ungeeignet für die Stelle sind oder sich schlecht verkauft haben. Häufig geben Kleinigkeiten den letzten Ausschlag und entscheiden, welcher Bewerber die Zusage erhält.

Auch wenn Sie nach dem Vorstellungsgespräch ein gutes Gefühl hatten und sich mit Ihrem Gesprächspartner bestens verstanden haben, dürfen Sie sich von einer Absage nicht verunsichern lassen.

Stattdessen sollten Sie nach vorne schauen und versuchen, der Absage doch noch etwas Positives abzugewinnen. Analysieren Sie das Gespräch und finden Sie heraus, welche Gründe die Absage herbeigeführt haben könnten.

Fragen Sie nach Feedback

Entscheidend ist nicht die Absage an sich, sondern wie Sie damit umgehen und welche Erfahrungen Sie mitnehmen.

Obwohl es in Ordnung ist, traurig und enttäuscht zu sein, sollten Sie schnell wieder nach vorne schauen und nach möglichen Fehlern suchen.

Sie sollten Ihren Ansprechpartner nach der Absage kontaktieren und um Feedback bitten. Erfragen Sie ganz konkret, welche Gründe für die Absage verantwortlich waren, was Sie gut gemacht haben und wo Verbesserungspotential besteht.

Auf diese Weise lernen Sie nicht nur, wie Sie zukünftige Vorstellungsgespräche besser gestalten können, sondern sichern sich auch die Chance, bei weiteren Stellenausschreibungen des selben Unternehmens berücksichtigt zu werden.

1. Feedback per E-Mail erbitten (Muster)

Wenn Sie die Absage per E-Mail erhalten haben, sollten Sie Ihre Bitte um Feedback ebenfalls schriftlich formulieren. Sie können Ihren Ansprechpartner natürlich auch telefonisch kontaktieren, doch in den meisten Fällen ist die Kontaktaufnahme per E-Mail eher zu empfehlen.

„Sehr geehrte/r Frau/Herr […],

auch wenn ich die Absage sehr bedauere, möchte ich mich dennoch für Ihre Rückmeldung bedanken.

Es würde mir sehr dabei helfen, mich auf zukünftige Bewerbungsgespräche vorzubereiten, wenn Sie mir die Gründe für die Absage näher erläutern könnten.

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie sich die Zeit nehmen würden, mir eine entsprechende Rückmeldung zu geben. Selbstverständlich stehe ich auch gerne für ein Telefonat zu Verfügung.

Auch dürfen Sie meine Bewerbungsunterlagen zukünftig gerne im Falle vergleichbarer Stellenausschreibungen verwenden.

Es hat mich sehr gefreut, Sie persönlich kennenzulernen.


Mit freundlichen Grüßen“

2. Telefonisch Feedback erfragen

Entscheiden Sie sich dazu, Ihren Ansprechpartner telefonisch zu kontaktieren, sollten Sie berücksichtigen, dass Sie ihn unter Umständen mit Ihrer Anfrage überfordern.

Es ist in der Regel sinnvoller, eine Rückmeldung per E-Mail zu erbitten.

Gerade bei größeren Unternehmen kann der Personaler sie möglicherweise im ersten Moment überhaupt nicht richtig zuordnen, da er in der letzten Zeit Gespräche mit zahlreichen Bewerbern geführt hat.

Damit Sie ehrliches und konstruktives Feedback bekommen, sollten Sie dem Personaler die Möglichkeit geben, sich ausreichend Zeit für eine Beurteilung zu nehmen.

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Mögliche Gründe für eine Absage

Die Gründe für eine Absage nach einem Bewerbungsgespräch können vielfältig sein und müssen nicht zwangsläufig mit Ihrer Person oder Ihren Fähigkeiten zusammenhängen.

Gerade wenn sich mehrere Bewerber für eine Stelle melden, liegen Absagen ganz einfach in der Natur der Sache. Es sind oftmals kleine Nuancen, die den Ausschlag geben und darüber entscheiden, welcher Bewerber einen Arbeitsvertrag angeboten bekommt.

Manchmal haben andere Bewerber einfach ein Ass im Ärmel und überzeugen durch besondere Fremdsprachenkenntnisse oder Fähigkeiten, die das Anforderungsprofil des Unternehmens perfekt ergänzen.

1. Qualifikationen und Fähigkeiten

Jeder von uns hat einzigartige Fähigkeiten und Talente. In der Regel suchen Unternehmen nach ganz spezifischen Qualifikationen, die sich im Regelfall schon vor einem Bewerbungsgespräch anhand der Bewerbungsunterlagen prüfen lassen.

Nicht selten werden Bewerber, die bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen, dennoch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, um ihnen trotzdem eine Chance zu geben.

Kommt nun aber ein anderer Bewerber daher, der nicht nur besser qualifiziert ist als Sie, sondern darüber hinaus auch noch im Vorstellungsgespräch glänzt, kann das das Aus für Sie bedeuten.

2. Unternehmenskultur

Jedes Unternehmen hat seine eigene Atmosphäre und Dynamik. Dabei geht es nicht immer darum, ob Sie gut genug sind oder besondere Fähigkeiten haben, sondern ob Sie zum Unternehmen passen und ob das Unternehmen zu Ihnen passt.

Es können Kleinigkeiten wie Ihr Outfit oder Ihre Ausdrucksweise sein, die dem Personaler das Gefühl vermitteln, Sie würden nicht gut genug zum Unternehmen passen.

3. Schlechte Kommunikationsfähigkeiten

Wenn das Gespräch ins Stocken gerät, sich Ihre Worte überschlagen oder Sie zu lange brauchen, um die Fragen Ihres Gegenübers zu beantworten, kann das schnell dazu führen, dass Ihre Kommunikationsfähigkeit als nicht sonderlich gut eingestuft wird.

In vielen Berufen ist Kommunikation essenziell und gerade Nervosität kann in Vorstellungsgesprächen schnell dazu führen, dass Ihr Gegenüber Sie als wenig kommunikativ einschätzt.

4. Unzureichende Vorbereitung

Es ist vollkommen in Ordnung, sich in bestimmten Situationen überfordert und unsicher zu fühlen und das gilt auch für Vorstellungsgespräche.

Entsteht hierdurch jedoch der Eindruck, Sie hätten sich nicht ausreichend vorbereitet, weil Sie einfache Fragen zum Unternehmen oder der Abteilung, in der Sie sich beworben haben, nicht beantworten können, kann dies das Aus für Sie bedeuten.

5. Zu wenig Begeisterung

Ein professionelles Auftreten ist wichtig und entscheidet oft darüber, wem der Personaler den Job am ehesten zutraut.

Doch wer zu distanziert und emotionslos auftritt läuft Gefahr, als überheblich oder arrogant wahrgenommen zu werden.

6. Andere Bewerber

Der häufigste Grund für eine Absage nach einem Vorstellungsgespräch sind schlichtweg andere Bewerber.

Jedes Unternehmen versucht, eine offene Stelle bestmöglich zu besetzen und dieses Mal hat vermutlich einfach jemand anderes die Nase vorn gehabt. Sie sollten sich klarmachen, dass es nicht immer um Sie persönlich geht. Manchmal passt ein anderer Bewerber einfach besser.

Aber das bedeutet nicht, dass Ihre Chance nicht noch kommt. Jede Absage bringt Sie einem “Ja” näher!