Immer häufiger werden im Rahmen von Bewerbungsverfahren einzelne Kandidaten zum Probearbeiten eingeladen. Haben Sie als Bewerber eine solche Einladung erhalten, sollten Sie nicht zu lange auf Ihre Zusage warten lassen. Idealerweise sollten Sie Ihren potenziellen Arbeitgeber noch am selben Tag kontaktieren, um den Termin zu bestätigen oder einen Alternativtermin vorzuschlagen. Was Sie dabei beachten sollten und welche Fehler es zu vermeiden gilt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das Wichtigste in Kürze

Haben Sie eine Einladung zum Probearbeiten erhalten und möchten diese annehmen, sollten Sie möglichst schnell reagieren. Wer zu lange wartet, läuft Gefahr, als uninteressiert und wenig engagiert wahrgenommen zu werden.

Eine Einladung zum Probearbeiten ist ein positives Signal

Werden Sie im Rahmen des Bewerbungsprozesses zum Probearbeiten eingeladen, ist das erst einmal ein gutes Zeichen. Das Unternehmen scheint echtes Interesse an Ihnen zu haben und möchte nun prüfen, ob Sie die notwendigen Fähigkeiten mitbringen und sich gut in das bestehende Team einfügen können.

Gleichermaßen bietet die Probearbeit auch Ihnen als Bewerber die Möglichkeit, das Unternehmen, die Kollegen und die Arbeitsabläufe persönlich kennenzulernen. So können Sie einen umfassenden Eindruck gewinnen und entscheiden, ob Ihnen die Arbeit und das Umfeld auch tatsächlich zusagen.

Gerade in der Gastronomie und im Einzelhandel ist es auch bei Aushilfsjobs vollkommen normal, Bewerber zunächst zum Probearbeiten einzuladen, um ihre Fähigkeiten und ihre Arbeitsweise genauer beurteilen zu können.

Sie sollten jedoch darauf achten, dass das Probearbeiten nicht dazu missbraucht wird, Sie als kurzfristige und unbezahlte Aushilfe einzusetzen. Die Dauer einer Probearbeit sollte in der Regel nur einige Stunden bis wenige Tage, höchstens jedoch eine Woche andauern.

Da es in vielen Branchen üblich ist, Probearbeiten nicht zu bezahlen, sollten Sie vorab klären, wie es um Dauer und Umfang der Probearbeit bestellt ist. Ein Anspruch auf Vergütung besteht in der Regel nur bei einem Probearbeiten, das mindestens einige Tage andauert und bei dem der Arbeitgeber von seinem sogenannten Direktionsrecht Gebrauch macht.

Wie Sie eine Einladung zum Probearbeiten annehmen

Haben Sie eine Einladung zum Probearbeiten erhalten und möchten diese annehmen, sollten Sie möglichst zeitnah reagieren. Ihre Zusage sollte idealerweise innerhalb eines Tages erfolgen. Warten Sie zu lange, laufen Sie Gefahr, als unzuverlässig und wenig engagiert wahrgenommen zu werden.

Prinzipiell können Sie das Probearbeiten sowohl telefonisch, als auch schriftlich oder persönlich vor Ort zusagen. Haben Sie die Einladung per E-Mail erhalten, empfiehlt es sich in der Regel, die Zusage ebenfalls per E-Mail zu versenden.

Werden Sie stattdessen von Ihrem potenziellen Arbeitgeber angerufen und sagen nicht sofort zu, sollten Sie sich, nachdem Sie sich dazu entschieden haben, das Probearbeiten anzunehmen, telefonisch zurückmelden.

1. Zusage per E-Mail

Möchten Sie die Einladung zum Probearbeiten per E-Mail annehmen, sollten Sie sich zunächst für die Einladung bedanken und zum Ausdruck bringen, dass Sie sich über die Gelegenheit freuen, das Unternehmen besser kennenzulernen.

Sollte man Ihnen bereits einen Termin vorgeschlagen haben, den Sie annehmen möchten, dann bestätigen Sie diesen und klären Sie etwaige offene Fragen wie den genauen Treffpunkt, benötigtes Material oder etwaige Kleidungsvorschriften.

Bei der Anrede sollten Sie sich danach richten, wie es Ihr Ansprechpartner hält. Werden Sie bereits geduzt und hat sich Ihr Ansprechpartner bereits mit Vornamen vorgestellt, dürfen Sie diese Anrede gerne erwidern.

Ist die Einladung dagegen eher förmlich gehalten, sollten Sie es Ihrem Ansprechpartner gleichtun und Ihre Zusage ebenfalls förmlich gestalten.

„Sehr geehrte/r Frau/Herr […],

vielen Dank für Ihre E-Mail und die Einladung zum Probearbeiten.

Es freut mich sehr, dass Sie mir die Gelegenheit geben, Ihr Unternehmen und die Mitarbeiter vor Ort persönlich kennenzulernen.

Gerne nehme ich Ihre Einladung an und bestätige Ihnen hiermit den Termin zum Probearbeiten am […].

Bitte geben Sie mir Bescheid, falls es eine spezielle Kleiderordnung geben sollte oder Sie weitere Unterlagen von mir benötigen.


Mit freundlichen Grüßen“

2. Telefonische Zusage

Bei einer telefonischen Zusage zum Probearbeiten sollten Sie ähnlich wie bei einer schriftlichen Zusage vorgehen. Bedanken Sie sich zunächst für die Einladung und sprechen Sie dann Ihre Zusage aus.

In einem Telefonat lassen sich offene Fragen meist besser klären, als in einer E-Mail. Daher kann es ratsam sein, das telefonische Gespräch vor allem dann zu suchen, wenn es Ihrerseits noch Unklarheiten gibt.

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Wie Sie das Probearbeiten absagen oder verschieben

Auch wenn Sie eine Einladung zum Probearbeiten ablehnen oder den vorgeschlagenen Termin verschieben möchte, können Sie dies ebenfalls sowohl telefonisch als auch per E-Mail tun.

Gerade bei kurzfristigen Absagen oder Terminänderungen sollten Sie ein Telefonat vorziehen. In einem Gespräch ist es meist einfacher, die Beweggründe für eine Absage oder Verschiebung zu kommunizieren.

Müssen Sie das Probearbeiten verschieben, sollten Sie sich nicht schlecht fühlen. Es gibt zahlreiche gute Gründe um einen bereits vereinbarten Termin zu verschieben. Die meisten Arbeitgeber werden verständnisvoll reagieren, solange Sie die Terminänderung nachvollziehbar begründen können.

Möchten Sie das Probearbeiten absagen, weil Sie sich zwischenzeitlich gegen die Stelle oder für ein anderes Unternehmen entschieden haben, sollten Sie den direkten Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner suchen.

Auch wenn Ihrerseits kein Interesse mehr an der Stelle besteht, sollten Sie dennoch höflich und professionell vorgehen. Sie können schließlich nie wissen, ob sich Ihre und die Wege des Unternehmens in Zukunft noch einmal kreuzen werden.

So bereiten Sie sich aufs Probearbeiten vor

Nachdem Sie die Einladung zum Probearbeiten angenommen und einen Termin vereinbart haben, sollten Sie gleich mit der Vorbereitung Ihres ersten Probearbeitstags beginnen.

Die richtige Vorbereitung auf das Probearbeiten ist das A und O und macht häufig den Unterschied zwischen einer späteren Zu- oder Absage aus.

Informieren Sie sich ausgiebig über das Unternehmen sowie dessen Produkte und Dienstleistungen. Sie sollten sich zudem Gedanken über das richtige Outfit machen, um gleich am ersten Tag einen besonders positiven Eindruck zu hinterlassen.