Ein Vorstellungsgespräch ist mitunter der wichtigste Schritt im Bewerbungsverfahren und gibt dem Bewerber die Gelegenheit, seinen potenziellen neuen Arbeitgeber von seinen Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit zu überzeugen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie ein Vorstellungsgespräch für gewöhnlich abläuft, welche Fragen am häufigsten gestellt werden und wie Sie sich am besten vorbereiten.

Das Wichtigste in Kürze

Vorstellungsgespräche lassen sich meist in 7 Phasen einteilen. Beginnend mit der Begrüßung und einer kurzen Vorstellung des Unternehmens, über die Selbstvorstellung des Bewerbers und fachliche Fragen, bis hin zu möglichen Fragen seitens des Bewerbers, einem Ausblick auf den weiteren Bewerbungsprozess und endend mit der Verabschiedung.

So läuft ein Vorstellungsgespräch ab

Vorstellungsgespräche laufen in der Regel immer nach demselben Prinzip ab. Das Ziel eines Vorstellungsgesprächs ist es schließlich immer, den Bewerber persönlich kennenzulernen, offene Fragen zu klären und dessen Eignung zu prüfen.

Site sollten sich darauf einstellen, dass Sie sich in einigen Sätzen vorstellen und Ihren Werdegang skizzieren sollen. Man wird Ihnen Fragen zu Ihrer Berufserfahrung, früheren Arbeitgebern und möglicherweise auch zu Ihren Ambitionen und Ihrer Zukunftsplanung stellen.

Gleichzeitig bekommen auch Sie die Gelegenheit, Fragen an Ihren potenziellen neuen Arbeitgeber zu stellen. Schließlich möchte das Unternehmen nicht nur Sie kennenlernen, sondern auch Sie das Unternehmen.

1. Begrüßung und Small Talk

Das Vorstellungsgespräch beginnt in der Regel mit einer kurzen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde. Man wird Ihnen für Ihr Erscheinen danken und ein wenig Smalltalk führen. „Haben Sie gut hergefunden?“ ist wohl eine der gängigsten Fragen, die Bewerber am Anfang ihres Vorstellungsgesprächs zu hören bekommen.

Oftmals werden dem Bewerber Getränke wie Kaffee, Tee oder Wasser angeboten. Ein Glas Wasser ist immer eine gute Wahl – gerade bei langen Gesprächen und bei Nervosität kann ein Schluck Wasser wahre Wunder bewirken.

2. Vorstellung des Unternehmens

Wenn es zum förmlichen Teil des Gesprächs übergeht, wird einer Ihrer Gesprächspartner kurz das Unternehmen vorstellen und die ausgeschrieben Stelle noch einmal grob zusammenfassen.

Reden Sie an dieser Stelle nicht gleich dazwischen, sondern lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden. Viele Bewerber neigen dazu, mit Ihrem Wissen über das Unternehmen, welches Sie sich zur Vorbereitung angeeignet haben, gleich zu Beginn des Vorstellungsgesprächs um sich zu schmeißen.

Das sollten Sie lieber lassen und stattdessen warten, bis man das Wort an Sie weiterreicht oder Ihnen erste Fragen stellt.

3. Selbstvorstellung des Bewerbers

In der Regel wird dem Bewerber nun die Gelegenheit gegeben, sich persönlich vorzustellen. Wie genau Sie sich vorstellen, sollten Sie aus dem Bauch heraus entscheiden und auch davon abhängig machen, auf was für eine Stelle Sie sich beworben haben.

In großen Unternehmen und bei Stellen mit einem hohen Anforderungsprofil wird sich in der Regel niemand für Ihre Hobbys oder Ihren Familienstand interessieren. In kleineren Unternehmen, in denen eher ein freundschaftlicher und familiärer Zusammenhalt herrscht, können Sie solche Informationen jedoch besonders freundlich und sympathisch wirken lassen.

In jedem Fall relevant sind Informationen zu Ihrem beruflichen Werdegang, Vorerfahrungen, sowie abgeschlossene Berufsausbildungen und Studienabschlüsse.

4. Fachliche und persönliche Fragen

Im nächsten Schritt wird es darum gehen, Ihre fachliche Eignung zu prüfen. Je nach ausgeschriebener Stelle kann dieser Teil sehr umfangreich ausfallen. Unter Umständen ist Fachpersonal anwesend, das Ihnen gezielte Fragen stellt, um Ihre Fachkenntnisse zu prüfen.

Auf diesen Teil des Vorstellungsgesprächs sollten Sie sich besonders gut vorbereiten. Wie Sie das anstellen, hängt stark davon ab, auf welche Stelle Sie sich beworben haben und welche Voraussetzungen in der Stellenausschreibung genannt wurden.

Gehen Sie davon aus, dass alle Anforderungen aus der Stellenbeschreibung, die sich in einem Gespräch prüfen lassen, zur Sprache kommen werden.

5. Fragen des Bewerbers

Wenn die Prüfung Ihrer Fachkompetenz abgeschlossen ist, wird man Ihnen die Gelegenheit geben, selbst Fragen an das Unternehmen und Ihre Gesprächspartner zu stellen.

Im weiteren Verlauf dieses Beitrags geben wir Ihnen einige Tipps, mit denen Sie in der Fragerunde besonders glänzen können.

Sie sollten in jedem Fall zumindest eine kleine Auswahl an Fragen vorbereiten. Stellen Sie keine einzige Frage, können Sie schlecht vorbereitet oder desinteressiert wirken. Sollten tatsächlich all Ihre Fragen bereits während des Gesprächs beantwortet worden sein, können Sie dies jedoch ruhig offen aussprechen.

6. Informationen zum weiteren Vorgehen

Bevor das Gespräch endet, wird man Ihnen einige Informationen zum weiteren Vorgehen mit auf den Weg geben. Beispielsweise, wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können oder ob weitere Bewerbungsrunden geplant sind.

Falls man Ihnen kein Zeitfenster für die Rückmeldung nennt, sollten Sie dieses Thema aktiv ansprechen und darum bitten, Ihnen zumindest eine grobe Einschätzung mitzuteilen, wann Sie mit Feedback rechnen können.

Es kann wirklich zermürbend sein, wenn man nach einem vermeintlich erfolgreichen Vorstellungsgespräch wochenlang keine Rückmeldung erhält. Das sollten Sie in jedem Fall verhindern, indem Sie Ihren Ansprechpartner offen um eine Auskunft bitten.

7.Verabschiedung

Am Ende eines jeden Gesprächs steht die Verabschiedung. Danken Sie Ihren Gesprächspartnern für das angenehmen Gespräch und bringen Sie zum Ausdruck, dass Sie weiterhin großes Interesse an der Stelle haben.

Verabschieden Sie sich, indem Sie allen Beteiligten einen schönen und erfolgreichen Tag wünschen und mitteilen, dass Sie schon sehr gespannt auf die Rückmeldung sind.

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So lange dauert ein Vorstellungsgespräch

Die Dauer eines Vorstellungsgesprächs unterscheidet sich je nach Branche und Beruf. In den meisten Fällen dauert ein persönliches Vorstellungsgespräch jedoch zwischen 30 und 60 Minuten.

Telefonische Interviews, die meist im Vorfeld durchgeführt werden, dauern dagegen nur etwa 15 bis 20 Minuten.

Diese Fragen erwarten Sie bei einem Vorstellungsgespräch

In einem Bewerbungsgespräch können die verschiedensten Fragen gestellt werden. Einige davon sind vorhersehbar, andere wiederum nicht.

Sie können sich zwar nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten, doch wir geben Ihnen gerne einen Überblick über die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen.

  • Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
  • Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?
  • Erzählen Sie uns mehr von sich
  • Warum haben Sie sich bei uns beworben?
  • Warum sollten wir Sie einstellen?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Was wollen Sie verdienen?

In unserem Beitrag zu den häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen zeigen wir Ihnen nicht nur weitere häufige Fragen, sondern geben Ihnen auch gleich die passenden Antworten mit.

Fragen, die Sie als Bewerber stellen können

Wie bereits erwähnt, sollen Sie zumindest zwei oder drei Fragen vorbereitet haben, die Sie stellen können, falls man Ihnen diese Möglichkeit gewährt.

Sie sollten relevante Fragen stellen, die sowohl Ihr Interesse als auch Ihre Eignung unterstreichen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie es nicht übertreiben. Sie sind der Bewerber und nicht der Interviewer und sollten daher nicht versuchen, das Gespräch an sich zu reißen.

Zwei oder drei sinnvolle und gutplatzierte Fragen sind in der Regel vollkommen ausreichend.

  • Was erwarten Sie von einem idealen Bewerber?
  • Wie sieht für gewöhnlich die Einarbeitung aus?
  • Wie groß ist die Abteilung, in der ich arbeiten würde?
  • Was ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung in dieser Position?
  • Gibt es etwas in meiner Bewerbung, dass Sie  daran zweifeln lässt, ob ich der geeignete Bewerber für die Stelle bin?

Ideen und Anregungen für weitere Fragen finden Sie in unserem Beitrag sinnvolle Fragen im Vorstellungsgespräch.

Rückmeldung und Nachfassen nach dem Vorstellungsgespräch

Die Rückmeldung nach dem Vorstellungsgespräch kann mitunter lange auf sich warten lassen und führt oft dazu, dass Bewerber nervös werden und damit rechnen, eine Absage zu erhalten.

Eine lange Wartezeit bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass Sie sich während des Gesprächs schlecht verkauft haben oder man sich bereits gegen Sie entschieden hat. Gerade in größeren Unternehmen kann es durchaus mehrere Wochen dauern, bis Sie eine finale Rückmeldung erhalten.

Damit Sie sich nicht unnötigerweise verrückt machen, sollten Sie am Ende des Bewerbungsgesprächs kurz vor der Verabschiedung selbständig nachfragen, wann Sie in etwa mit einer Rückmeldung rechnen können.

Es kann darüber hinaus sinnvoll sein, ein kurzes Dankschreiben zu verfassen, in welchem Sie sich für das Gespräch und die Gelegenheit bedanken, sich persönlich vorzustellen. Ein solches Schreiben kann dabei helfen, in besonders positiver Erinnerung behalten zu werden.

Gleichzeitig haben Sie im Rahmen eines solches Schreibens auch die Möglichkeit, zu erfragen, wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können, sofern Sie diese Information nicht bereits in Erfahrung gebracht haben.