Wer im Homeoffice arbeitet, der nimmt häufig auch an Videokonferenzen teil. Ein ordentlicher und aufgeräumter Hintergrund ist dabei die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Gespräche und ein seriöses Auftreten. Wie Sie Ihren Homeoffice-Hintergrund ansprechend gestalten, auf welche Dekoartikel Sie besser verzichten sollten und ob virtuelle Hintergründe wirklich sinnvoll sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das Wichtigste in Kürze

Ein Hintergrund in Videokonferenzen sollte stets aufgeräumt und neutral gestaltet sein. Virtuelle Hintergründe sind zwar ein guter Kompromiss, jedoch einem authentischen und echten Hintergrund klar unterlegen.

So wählen Sie den richtigen Hintergrund für Videokonferenzen im Homeoffice

Ein aufgeräumter und optisch ansprechender Hintergrund kann in Videokonferenzen Seriosität und Kompetenz vermitteln. Ihr Hintergrund im Homeoffice verrät mehr über Sie, als Sie möglicherweise vermuten.

Mithilfe von virtuellen Hintergründen kann sich der kleinste Raum und selbst die eigene Küche in ein eindrucksvolles Arbeitszimmer verwandeln. Doch virtuelle Hintergründe sind meist auf den ersten Blick zu erkennen.

Sinnvoller ist es daher, den tatsächlichen Hintergrund im Homeoffice so zu gestalten, dass er ansprechend und professionell wirkt. Dies lässt sich, abhängig von den räumlichen Gegebenheiten, oftmals mit wenigen Handgriffen und ohne große Kosten umsetzen.

Bevor es an das Einrichten Ihres Homeoffice-Hintergrunds geht, sollten Sie jedoch zunächst einige grundlegende Regeln beachten. So sollte nicht nur eine optimale Ausleuchtung gewährleistet sein, sondern auch die Position Ihres Arbeitsplatzes sinnvoll gewählt werden.

1. Die richtige Position im Raum

Positionieren Sie Ihren Arbeitsplatz so im Raum, dass Sie auch außerhalb von Videokonferenzen konzentriert und ohne Ablenkungen arbeiten können.

Gleichzeitig sollten Sie darauf achten, dass der Hintergrund nicht zu unruhig wirkt und Sie Ihrem virtuellen Gegenüber in Videokonferenzen keinen freien Blick in einen größeren Raum gewähren. Je nach Größe des Raumes kann dies zu Ablenkungen führen.

Wenn möglich, sollten Sie Ihren Schreibtisch zudem nicht direkt vor einer Wand platzieren. Der dauerhafte Blick auf eine Wand kann ermüdend wirken – gerade bei längeren Videokonferenzen.

Stattdessen sollten Sie die Position so wählen, dass Sie frei in den Raum hineinschauen können, während der sichtbare Hintergrund ruhig und unverändert bleibt.

Es ist jedoch kein Beinbruch, wenn Sie Ihren Schreibtisch vor einer Wand platzieren müssen. In vielen Fällen lässt sich das schlichtweg nicht vermeiden.

2. Sorgen Sie für eine gute Ausleuchtung

Die Ausleuchtung ist nicht nur in Videokonferenzen besonders wichtig. Sie sollten Ihren Arbeitsplatz idealerweise so einrichten, dass Sie von einer natürlichen Lichtquelle profitieren können. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf Ihr Erscheinen in Videokonferenzen aus, sondern auch auf Ihren Gemütszustand.

Sie sollten es jedoch vermeiden, sich direkt vor oder hinter ein Fenster zu setzen.

Wer seinen Schreibtisch direkt vor einem Fenster platziert, der läuft Gefahr geblendet zu werden. Auch kann direkte Sonneneinstrahlung zu starken Kontrasten und Schatten führen.

Gleichermaßen sollten Sie es jedoch auch vermeiden, Ihren Schreibtisch direkt vor einem Fenster zu platzieren. Auch hier kann es ungewollten Effekten kommen. Beispielsweise dann, wenn der Hintergrund durch direkte Sonneneinstrahlung grell ausgeleuchtet ist.

Idealerweise sollten Sie Ihren Schreibtisch daher in einem 90-Grad-Winkel zum Fenster positionieren. Auf diese Weise profitieren Sie von einem natürlichen Lichteinfall, während das Risiko ungewollter visueller Effekte minimiert wird.

Zusätzlich kann ein Plissee genutzt werden, um zu starke Sonneneinstrahlung abzuschwächen.

3. Vermeiden Sie zu private Einblicke

Wählen Sie Ihren Hintergrund so, dass Sie Kunden und Kollegen keine allzu privaten Einblicke in die eigenen vier Wände gewähren. Private Urlaubs- oder Familienfotos sind zwar schön anzusehen, haben im beruflichen Kontext jedoch nichts verloren.

So sollten Sie persönliche Gegenstände aus dem Sichtbereich der Kamera entfernen und stattdessen für einen neutralen Hintergrund sorgen.

4. Ordnung ist das A und O

Ordnung ist das halbe Leben – das gilt auch für Videokonferenzen im Homeoffice. Ihr Hintergrund sollte stets ordentlich und aufgeräumt wirken.

Wählen Sie Ihren Arbeitsort daher so, dass sich im Sichtbereich der Kamera möglichst wenig Unordnung bilden kann.

Auch mit der richtigen Kameraposition können Sie dafür sorgen, dass bestimmte Hintergrundbereiche, die nicht immer ganz aufgeräumt sind, aus dem Blickfeld verschwinden.

Übermäßige Dekoration im Hintergrund sollte ebenfalls vermieden werden. Sorgen Sie für einen minimalistischen Hintergrund, der Ihre Gesprächspartner möglichst wenig ablenkt.

5. Wählen Sie eine ruhige Umgebung

Wer Kinder oder Haustiere hat und im Homeoffice arbeitet, der hat sicher schon einmal Momente erlebt, in denen der Nachwuchs oder der Vierbeiner unverhofft in ein Videomeeting geplatzt ist.

Um dies zu vermeiden, sollten Sie idealerweise einen abschließbaren Raum wählen, um ungestört an Videokonferenzen teilnehmen zu können.

Steht Ihnen kein separates Arbeitszimmer zur Verfügung, kann es sinnvoll sein, für Videokonferenzen einen ruhigen Raum, wie beispielsweise das Schlafzimmer zu wählen.

Auch wenn Sie sonst vom Küchentisch aus arbeiten, bietet es sich an, einen zusätzlichen ruhigen Raum eigens für die Teilnahme an Meetings zu schaffen. Finden Sie hierfür eine feste Position im Raum, bei welcher der Hintergrund neutral ist und keine privaten Einblicke zulässt.

Gleichzeitig sollte sich der Raum mit wenigen Handgriffen so herrichten lassen, dass Sie auch bei längeren Meetings bequem stehen oder sitzen können.

Stellen Sie zudem sicher, dass Sie über eine Möglichkeit verfügen, Ihren Laptop auch hier an die Stromversorgung anschließen zu können.

Die richtige Position der Kamera

Die richtige Position Ihrer Kamera ist entscheidend, um einen professionellen Hintergrund in Videokonferenzen zu gewährleisten. Sofern Sie mit einem Laptop arbeiten, sollten Sie eine feste Position auf Ihrem Schreibtisch finden, die für gleichbleibend gute Ergebnisse sorgt.

Platzieren Sie Ihre Kamera auf Augenhöhe oder leicht darüber. Dadurch wird vermieden, dass Sie von oben oder unten aufgenommen werden, was unvorteilhaft wirken kann. Verwenden Sie gegebenenfalls Bücher oder einen Laptopständer, um die Kamera auf die richtige Höhe zu bringen.

Stellen Sie sicher, dass die Kamera frontal auf Sie ausgerichtet ist, um einen natürlichen Blickkontakt zu gewährleisten. Sorgen Sie dafür, dass Sie eine bequeme Position einnehmen und sich nicht verrenken müssen, um gut aufgenommen zu werden.

Der Abstand zur Kamera sollte so gewählt sein, dass Sie weder zu nah noch zu weit entfernt sitzen. Üblicherweise beträgt die optimale Entfernung zur Kamera etwa einen halben Meter. Dies ist jedoch stets von der gewählten Kamera abhängig.

Positionieren Sie sich in der Mitte des Bildausschnitts, um ein ausgewogenes und zentriertes Bild zu erzielen. Vermeiden Sie es, zu weit links oder rechts im Bild zu sitzen, um einen symmetrischen Eindruck zu erzeugen.

Stellen Sie sicher, dass die Kamera stabil positioniert ist und nicht wackelt oder verrutscht. Wenn Sie eine externe Webcam verwenden, sollten Sie diese mit einer Halterung auf Ihrem Monitor platzieren. Bei einem Laptop ist darauf zu achten, diesen während der Videokonferenz nicht unnötig zu bewegen.

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Der perfekte Hintergrund für Videokonferenzen im Homeoffice

Bei der Wahl und Dekoration Ihres Homeoffice-Hintergrunds sollten Sie in erster Linie darauf achten, einen möglichst neutralen Hintergrund zu finden. Sind Sie jedoch in einer kreativen Branche tätig, kann es von Vorteil sein, einen knalligen und extravaganten Hintergrund zu wählen.

Unser Favorit ist ein ordentlich eingeräumtes und gut gefülltes Bücherregal. Es handelt sich um einen neutralen Hintergrund, der gleichzeitig Ehrgeiz und Belesenheit ausstrahlt.

Auch eine Kommode mit einigen wenigen Dekoartikeln macht sich stets gut in Videokonferenzen und sorgt für eine ausgeglichene und ruhige Optik.

Eine leere Wand hingegen kann schnell langweilig wirken, auch wenn sie natürlich besonderes aufgeräumt wirkt. Stattdessen können Sie die Wand mit ein oder zwei großformatigen Bildern aufhübschen. Diese sollten jedoch nicht zu bunt oder unruhig wirken, um mögliche Ablenkungen zu vermeiden.

Pflanzen im Hintergrund können einen sonst kargen Raum mit Leben füllen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Pflanzen den Raum nicht überladen. Daher sollten Sie sich für eine große oder einige wenige kleinere Pflanzen entscheiden, die so positioniert sind, dass sie nicht im Vordergrund stehen.

Virtuellen Hintergrund in Videokonferenzen erstellen

Wer nicht die Möglichkeit hat, seinen tatsächlichen Homeoffice-Hintergrund ansprechend zu gestalten, der kann auch auf virtuelle Hintergründe für Videokonferenzen zurückgreifen.

Allerdings sind virtuelle Hintergründe meist sofort zu erkennen und können die Frage aufwerfen, wie es tatsächlich um den Zustand Ihrer Wohnung bestellt ist.

Dennoch ist es in den meisten Fällen vollkommen unproblematisch, einen virtuellen Hintergrund zu wählen und niemand wird Sie deswegen verurteilen.

Es gilt jedoch: Ein echter Hintergrund ist stets zu bevorzugen.

Wie Sie einen virtuellen Hintergrund in Teams, Zoom & Co. einstellen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Hintergrund in Microsoft Teams ändern

Um Ihren Hintergrund während eines Teams-Meetings oder im Warteraum zu ändern, klicken Sie auf die Schaltfläche „Weitere Aktionen“ und anschließend auf „Hintergrund oder Hintergrundeffekte ändern“.

Hier haben Sie nun die Möglichkeit, Ihren Hintergrund weichzeichnen zu lassen, ein eigenes Hintergrundbild hochzuladen oder einen der verfügbaren virtuellen Hintergründe auszuwählen.

Hintergrund in Zoom ändern

Öffnen Sie die Zoom-Einstellungen und wählen Sie den Reiter „Hintergrund und Effekte“ aus.

Hier können Sie zwischen einem weichgezeichneten Hintergrund, einem vorgefertigten virtuellen Hintergrund oder einem eigenen Hintergrund wählen, den Sie anschließend von Ihrem Computer hochladen können.

Zoom unterstützt zudem auch die Verwendung bewegter Hintergründe in Form von Videodateien.

Hintergrund in Google Meet ändern

Möchten Sie Ihren Hintergrund bei Google Meet ändern, klicken Sie auf die Schaltfläche „Visuelle Effekte anwenden“.

Falls die Schaltfläche nicht angezeigt wird, klicken Sie zunächst auf das Dreipunkt-Menü und wählen Sie dort „Visuelle Effekte anwenden“ aus.

Für das Weichzeichnen Ihres Hintergrunds klicken Sie nun auf den Tab „Hintergründe“ und wählen aus, ob Ihr Hintergrund nur leicht oder stark weichgezeichnet werden soll.

Über die Schaltfläche „Hochladen“ können Sie ein eigenes Hintergrundbild von Ihrer Festplatte hinzufügen.

Wann ist ein Greenscreen notwendig?

In vielen Fällen funktioniert das Hinzufügen eines virtuellen Hintergrunds nur mäßig, sodass der eigentliche Hintergrund stellenweise hindurchscheint oder das Bild flackert.

Dies ist meist auf einen wenig neutralen Hintergrund zurückzuführen. Auch ist es möglich, dass die Rechenleistung Ihres Computers oder Laptops nicht ausreicht, um den Hintergrund ausreichend zu retuschieren.

Die Verwendung eines Greenscreens kann sinnvoll sein, wenn Ihr virtueller Hintergrund nicht deutlich genug dargestellt wird. Durch die einheitliche grüne Farbe des Hintergrunds fällt es leichter, diesen zu retuschieren.

Besonders zu empfehlen sind Greenscreens mit einer Popup-Funktion. Diese Funktion ermöglicht das sekundenschnelle Aufbauen und Verstauen des Greenscreens.

Mit nur einem Handgriff kann der Greenscreen ausgefahren und nach Verwendung genauso schnell auch wieder verstaut werden.

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