Der erste Eindruck zählt, und Kleider machen oft einen Großteil dieses Eindrucks aus. Die Wahl des richtigen Outfits für einen Probearbeitstag kann den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem weniger erfolgreichen Tag ausmachen. Es ist ein Balanceakt zwischen professionellem Auftreten und einer authentischen Darstellung Ihrer Persönlichkeit. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie das perfekte Outfit für Ihr Probearbeiten finden.

Das Wichtigste in Kürze

Bewerber sollten sich im Voraus informieren, welchen Dresscode der Arbeitgeber erwartet. Hierfür können beispielsweise die Firmenwebseite oder Auftritte in sozialen Medien genutzt werden. Eine direkte Nachfrage beim jeweiligen Ansprechpartner ist jedoch meist die beste Lösung und zeigt, dass sich der Bewerber wirklich Gedanken macht.

Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck ist oft entscheidend. Innerhalb von Sekunden, manchmal sogar Bruchteilen davon, bilden wir uns eine Meinung über eine uns bis dahin unbekannte Person.

Auch wenn beim Probearbeiten vor allem die Fähigkeiten des Bewerbers zählen, so kann das Erscheinungsbild dennoch am Ende darüber entscheiden, ob sich ein Arbeitgeber für oder gegen einen Bewerber entscheidet.

Ein sorgfältig ausgewähltes, sauberes und angemessenes Outfit kann Engagement, Professionalität und Respekt für die Position und das Unternehmen zeigen.

Es signalisiert außerdem, dass Sie sich die Zeit genommen haben, sich angemessen vorzubereiten und dass Sie die Gelegenheit wertschätzen, das Unternehmen im Rahmen des Probearbeitens besser kennenzulernen.

Branchenspezifische Dresscodes

Für welches Outfit Sie sich entscheiden sollten, hängt stark davon ab, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist, von welchem Sie zum Probearbeiten eingeladen wurden.

Insbesondere sollten Sie Ihr Outfit davon abhängig machen, in welchem Bereich Sie während der Probearbeit überwiegend tätig sein werden.

Handelt es sich um eine Bürostelle, sollten Sie sich selbstverständlich anders kleiden, als wenn Sie im Produktionsbereich eines Unternehmens eingesetzt werden sollen, oder sich auf eine Servicestelle in der Gastronomie beworben haben.

1. Finanz- und Bankwesen

Hier ist der erste Eindruck entscheidend, und es wird oft ein formeller Dresscode erwartet. Für Männer bedeutet das in der Regel Anzug, Hemd und Krawatte.

Frauen wählen oft Hosenanzüge, Kostüme oder formelle Kleider. Jedoch können in Backoffice-Positionen oder in Start-up-Finanzunternehmen auch lässigere Outfits wie Poloshirts und ordentliche Jeans akzeptiert werden.

2. Kreativ- und Medienbranche

In dieser Branche ist der Dresscode oft lockerer. T-Shirts, Jeans und Sneakers können akzeptabel sein. Dennoch sollte das Outfit sauber, ordentlich und nicht zu freizügig oder aufdringlich sein.

Einige Unternehmen in dieser Branche könnten jedoch auch eine formellere Kleidung erwarten, insbesondere in leitenden oder kundenorientierten Positionen.

3. Gastronomie

In der Gastronomie variiert der Dresscode je nach Art des Geschäfts. In einem Sternehotel oder einem gehobenen Restaurant wird oft formelle Kleidung erwartet.

In kleineren Restaurants, Bars und Cafés ist dagegen oft ein lockerer Kleidungsstil ausreichend. Gerade dann, wenn es sich um eine Stelle im Service handelt.

Oftmals gibt es Einheitskleidung wie T-Shirts oder Polos mit dem Logo des Arbeitgebers. In den meisten Fällen erhalten auch Bewerber während des Probearbeitens diese Kleidung gestellt.

Wenn Sie davon ausgehen, viel laufen zu müssen, sollten Sie auf jeden Fall an bequeme Schuhe denken!

4. Technologie und IT

Die Technologiebranche ist bekannt für ihren lässigen Dresscode. Viele Tech-Unternehmen erlauben T-Shirts, Jeans und Sneakers.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kombiniert Jeans mit Hemd oder Bluse und trägt dazu saubere, unauffällige Sneaker oder klassische Derby Schuhe.

5. Gesundheitswesen

Ärzte, Krankenschwestern und andere medizinische Fachkräfte tragen in der Regel Berufskleidung wie Kittel oder Kasacks. Für administrative oder leitende Positionen in Krankenhäusern oder Kliniken wird jedoch meistens formellere Kleidung erwartet.

Für gewöhnlich wird den Bewerbern die Kleidung für die Dauer des Probearbeitens zur Verfügung gestellt. Denken Sie in jedem Fall an bequeme Schuhe, damit Sie sich keine Blasen holen!

6. Mode und Einzelhandel

Wenn Sie in einem Modegeschäft arbeiten, wird oft erwartet, dass Sie aktuelle Trends tragen und so eine gute Modekenntnis zeigen. Die genauen Anforderungen können je nach Marke oder Geschäft variieren.

In anderen Einzelhandelsgeschäften werden oft Uniformen oder zumindest einzelne gebrandete Kleidungsstücke getragen, die Ihnen als Bewerber für das Probearbeiten meist zur Verfügung gestellt werden, damit Sie sich neben den anderen Mitarbeitern optisch gut einfügen.

7. Baugewerbe und Handwerk

Der Dresscode im Baugewerbe und im Handwerk ist in erster Linie von funktionalen und sicherheitstechnischen Aspekten geprägt. Er unterscheidet sich oft deutlich von Dresscodes in Büroberufen oder anderen Branchen.

Wenn Sie bereits Erfahrungen in dieser Branche gesammelt haben und über entsprechende Berufskleidung verfügen, sollten Sie diese am Tag der Probearbeit anziehen oder mitbringen.

Andernfalls sollten Sie das Unternehmen vorab kontaktieren und nachfragen, ob man Ihnen die entsprechende Schutz- oder Arbeitskleidung zur Verfügung stellen kann.

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Wie Sie das passende Outfit fürs Probearbeiten finden

Bevor Sie sich anhand der Branche bereits auf ein Outfit festlegen, sollten Sie lieber noch ein wenig mehr Zeit investieren und sicherstellen, dass Ihr Outfit auch wirklich die Erwartungen und Anforderungen Ihres Arbeitgebers erfüllt.

1. Recherche und Vorbereitung

Mithilfe der Unternehmenswebseite, den sozialen Medien oder durch Plattformen wie LinkedIn & Co. können Sie wertvolle Einblicke in die Unternehmenskultur gewinnen.

Oftmals sind es die kleinen Details auf Fotos, in Videos oder in Mitarbeiter-Posts, die Aufschluss darüber geben, welche Kleidungsetikette im Unternehmen vorherrscht.

Ein weitere Möglichkeit ist es, direkt auf die Karriereseite des Unternehmens zu schauen. Hier finden sich oft spezifische Richtlinien für Bewerber oder Beschreibungen von Unternehmensveranstaltungen, die ebenfalls Aufschluss über den erwarteten Kleidungsstil geben können.

2. Nachfragen sind erlaubt

Haben Sie keine Angst davor, Ihren Ansprechpartner im Unternehmen ganz direkt zu fragen, ob es einen bestimmten Dresscode gibt.

Es ist ein Zeichen von Professionalität und Respekt gegenüber dem Unternehmen, wenn man sich vorab über solche Details informiert.

Oftmals schätzen es die Personalverantwortlichen, wenn Bewerber proaktiv sind und den Wunsch zeigen, sich nahtlos in das bestehende Team und die Unternehmenskultur einzufügen.

Wer sollte besser wissen, was man von Ihnen erwartet und wie der Großteil der Kollegen sich anzieht, als diejenigen, die bereits im Unternehmen arbeiten? Zudem kann eine solche Frage auch den Einstieg in weitere interessante Gespräche über die Unternehmenskultur, die Werte oder die Arbeitsumgebung bieten.

3. Auf das eigene Bauchgefühl hören

Letztendlich sollten all die Recherche und Nachfragen Ihnen jedoch nur eine ungefähre Richtung vorgeben. Wichtig ist vor allem, dass Sie sich in Ihrem Outfit wohlfühlen. Kleidung ist mehr als nur Stoff, den wir am Körper tragen.

Denn nur wenn Sie mit sich selbst zufrieden sind, können Sie dieses Gefühl auch nach außen transportieren. Selbstsicherheit und Authentizität strahlen Sie besonders aus, wenn Sie sich in Ihrer Kleidung wohl fühlen.

Ein Outfit, das zwar dem Dresscode entspricht, aber nicht Ihrer Persönlichkeit, wird Ihnen nicht dabei helfen, das Beste von sich zu zeigen.