Die Arbeit im Homeoffice erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Bereits rund ein Viertel aller Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet teilweise oder vollständig von zu Hause aus. Die Vorteile des Homeoffice liegen klar auf der Hand: Flexiblere Arbeitszeiten, weniger Pendelei und mehr Selbstbestimmung. Die Schattenseiten des Homeoffice werden dabei häufig unter den Tisch gekehrt. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen alle Vor- und Nachteile der Arbeit im Homeoffice – sowohl aus der Sicht von Arbeitnehmern als auch aus der Sicht von Arbeitgebern.

Das Wichtigste in Kürze

Das Homeoffice hält sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber zahlreiche Vorteile bereit. Doch die Arbeit von zu Hause aus ist gleichzeitig auch mit vielen Herausforderungen verbunden.

Homeoffice Vorteile für Arbeitnehmer

Die Arbeit im Homeoffice bringt gerade für Arbeitnehmer zahlreiche Vorteile mit sich. Neben einer besseren Work-Life-Balance kann sich auch das selbstbestimmte und eigenverantwortliche Arbeiten als solches positiv auf das eigene Leben auswirken.

Auch wenn es derzeit noch keinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice gibt, ermöglichen immer mehr Arbeitgeber ihren Angestellten die Arbeit von zu Hause aus.

Die wichtigsten Vorteile des Homeoffice für Arbeitnehmer sind:

  • Flexiblere Einteilung der Arbeitszeit
  • Zeit- und Kostenersparnis beim Arbeitsweg
  • Mehr Selbstbestimmung
  • Ruhigere Arbeitsumgebung
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Verbesserte Work-Life-Balance

1. Flexiblere Einteilung der Arbeitszeit

Beschäftigte im Homeoffice können ihren Arbeitsalltag prinzipiell flexibler gestalten, als es bei der Arbeit im Büro der Fall ist. So lassen sich beispielsweise Arzttermine und sonstige Verpflichtungen deutlich leichter in den Alltag integrieren.

Auch kann das Homeoffice dazu beitragen, die Arbeitszeiten dem eigenen Biorhythmus besser anzupassen.

Natürlich ist stets vorausgesetzt, dass dem Arbeitnehmer ein gewisser Spielraum, beispielsweise in Form von Gleit- oder Vertrauensarbeitszeit, zugestanden wird.

2. Zeit- und Kostenersparnis beim Arbeitsweg

Ein weiterer großer Pluspunkt beim Homeoffice ist ganz klar die damit verbundene Zeitersparnis.

Der Wegfall des Pendelns zur Arbeitsstelle spart Arbeitnehmern mitunter viel Zeit, die stattdessen für private Aktivitäten genutzt werden kann.

Darüber hinaus ist auch mit einer Kostenersparnis zu rechnen. So kann bei einer überwiegenden Tätigkeit im Homeoffice auf teure Bahntickets verzichtet und Spritgeld eingespart werden.

Gleichzeitig schont die Arbeit im Homeoffice auch die Umwelt, da durch den Wegfall der Pendelei Emissionen eingespart werden.

3. Mehr Selbstbestimmung

Wer im Homeoffice arbeitet, der tut dies im Regelfall eigenverantwortlich und in Selbstbestimmung.

Schließlich ist die Kontrolle von Mitarbeitern im Homeoffice nur schwer möglich und Vertrauen seitens des Arbeitgebers ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten von zu Hause aus.

Das dem Arbeitnehmer entgegengebrachte Vertrauen wirkt sich häufig nicht nur positiv auf dessen Gemütszustand aus, sondern führt auch zu verbesserter Produktivität.

4. Ruhigere Arbeitsumgebung

Eine ruhige Arbeitsumgebung im häuslichen Arbeitszimmer kann dazu beitragen, das eigene Stresslevel zu reduzieren.

So geben die meisten Arbeitnehmer an, dass sie sich im Homeoffice deutlich besser konzentrieren können, als in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Schließlich herrscht hier ein deutlich geringerer Geräuschpegel, als es in einem Büro mit vielen Mitarbeitern der Fall ist.

5. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Gerade Arbeitnehmer mit Kindern profitieren von der Arbeit im Homeoffice. Hier lassen sich Familie und Beruf deutlich besser vereinbaren, als wenn die Anwesenheit im Büro erforderlich ist.

6. Bessere Work-Life-Balance

Im Homeoffice lassen mitunter auch Alltagsaufgaben erledigen, die andernfalls erst nach dem Feierabend erledigt werden könnten.

Durch den Wegfall der Fahrzeiten und eine freiere Gestaltung der Arbeitszeiten kann so zwischendurch die Spülmaschine ausgeräumt oder eine Maschine Wäsche gewaschen werden.

In vielen Fällen führt dies dazu, dass bei Beginn des Feierabends im Homeoffice bereits viele alltägliche Haushaltsaufgaben erledigt sind, was wiederum mehr Freizeit ermöglicht.

Homeoffice Nachteile für Arbeitnehmer

Doch die Arbeit im Homeoffice bringt nicht nur Vorteile mit sich. So laufen Arbeitnehmer häufig Gefahr, dass die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben verschwimmen.

Auch können reduzierte soziale Kontakte bei einigen Menschen dazu führen, dass sie sich im Homeoffice einsam und wenig wertgeschätzt fühlen.

  • Vermischung von Berufs- und Privatleben
  • Weniger Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen
  • Gefahr verstärkter Ablenkung
  • Erfordert hohes Maß an Selbstdisziplin
  • Erschwerte Kommunikation
  • Erhöhter Leistungsdruck
  • Geringere Sichtbarkeit im Unternehmen

1. Vermischung von Berufs- und Privatleben

Wer im Büro arbeitet, der kann nach dem Feierabend meist gut abschalten. Schließlich lässt man mit dem Verlassen des Arbeitsplatzes in der Regel auch die Gedanken an die Arbeit zurück.

Im Homeoffice sieht das häufig anders aus. So verschwimmen die räumlichen und zeitlichen Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben teilweise sehr schnell, sodass das gedankliche Lösen von der Arbeit schwerfällt.

Arbeitnehmer im Homeoffice berichten nicht nur von einer verbesserten Produktivität, sondern auch davon, dass sie zu Hause deutlich mehr und länger arbeiten, als es im Büro der Fall wäre.

2. Weniger Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen

Obwohl Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen im Büro von der Arbeit ablenken können, sind soziale Kontakte für die meisten Menschen dennoch unverzichtbar.

In vielen Fällen wird Arbeitnehmern erst dann bewusst, wie wichtig der alltägliche Kontakt zu ihren Kolleginnen und Kollegen ist, wenn sie ihre Tätigkeit ins Homeoffice verlagern.

3. Gefahr verstärkter Ablenkung

Gleichermaßen kann das Homeoffice mehr Ablenkungen bereithalten, als die Arbeit in den Räumlichkeiten des Unternehmens.

Wer sich nicht vom Arbeitgeber oder vom Vorgesetzten beobachtet fühlt, der neigt vielleicht mitunter dazu, während der Arbeitszeit privaten Aktivitäten nachzugehen und lieber auf dem Sofa einen Film zu schauen, als am Schreibtisch zu sitzen.

Auch wenn dies erst einmal die Zufriedenheit des Arbeitnehmers steigern kann, besteht auch die Gefahr, Arbeitsziele nicht zu erreichen und das Vertrauen des Arbeitgebers zu verspielen.

4. Erfordert hohes Maß an Selbstdisziplin

Aus diesem Grund ist im Homeoffice ein erhöhtes Maß an Selbstdisziplin und Motivation gefragt. Wem es schwerfällt, sich morgens aufzuraffen oder ohne Kontrolle eigenständig zu arbeiten, der ist im Homeoffice nicht gut aufgehoben.

5. Erschwerte Kommunikation

Wer gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Büro arbeitet, der hat kurze Wege und kann schnell um Rat und um Hilfe fragen. Im Homeoffice hingegen sind Arbeitnehmer erst einmal auf sich alleine gestellt.

Auch wenn die Kommunikation mithilfe von E-Mails, Chats und Video-Calls nur wenige Mausklicks entfernt ist, fühlt sie sich anders an, als ein direktes Gespräch von Angesicht zu Angesicht.

6. Erhöhter Leistungsdruck

Viele Arbeitnehmer berichten von einem erhöhten Leistungsdruck im Homeoffice, den sie sich häufig selbst aufbürden. Der Vertrauensvorschuss durch den Arbeitgeber führt oftmals dazu, dass sich Arbeitnehmer zu besonders guten Leistungen verpflichtet fühlen.

Zudem haben Beschäftigte im Homeoffice oft das Gefühl, ihre Leistungen würden nicht wertgeschätzt werden, da der direkte Kontakt zum Arbeitgeber fehlt.

Dies wiederum kann dazu führen, dass immer höhere Ziele gesteckt werden, um den vermeintlichen Erwartungen von Arbeitgebern und Vorgesetzten zu entsprechen.

Es empfiehlt sich daher, konkrete Arbeitsziele zu vereinbaren, die auch im Homeoffice überprüft werden können.

7. Geringere Sichtbarkeit im Unternehmen

Das Homeoffice kann zudem ein echter Karrierekiller sein. Vor allem dann, wenn andere Beschäftigte mit ähnlichen Tätigkeitsprofilen nicht im Homeoffice, sondern vor Ort tätig sind.

Die Sichtbarkeit von Arbeitnehmern, die von zu Hause aus arbeiten, ist meist zwangsläufig geringer, als die Sichtbarkeit derer, die tagtäglich im Büro anwesend sind.

Dies kann dazu führen, dass die Leistungen des Beschäftigten im Homeoffice weniger wahrgenommen werden.  

Arbeitgeber von Homeoffice überzeugen

Möchten Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber davon überzeugen, ihnen die Arbeit im Homeoffice zu erlauben, sollten sie sich nicht nur mit den Vor-, sondern auch mit möglichen Nachteilen auseinandersetzen.

Hierbei geht es in erster Linie um die Vor- und Nachteile aus Sicht des Arbeitgebers. Schließlich muss es auch im Sinne des Arbeitgebers sein, dem Beschäftigten die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen.

Daher ist eine gründliche Vorbereitung das und O, wenn man den Arbeitgeber vom Homeoffice überzeugen möchte. Es ist wichtig, mögliche Bedenken des Arbeitgebers vorab zu identifizieren und mit passenden Argumenten zu entkräften.

Unser Leitfaden „So überzeugen Sie Ihren Arbeitgeber vom Homeoffice“ hilft Ihnen dabei, Bedenken zu erkennen, passende Gegenargumente zu finden und die Vorteile des Homeoffice zum Ausdruck zu bringen.

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Homeoffice Vorteile für Arbeitgeber

Nicht nur Arbeitnehmer profitieren von der Arbeit im Homeoffice. Auch für Arbeitgeber ergeben sich zahlreiche Vorteile, die sich auch wirtschaftlich auf ihr Unternehmen auswirken können.

Aus wirtschaftlicher Sicht stehen die Kosteneinsparungen an erster Stelle. Arbeitgeber, die viele Angestellte im Homeoffice beschäftigen, können bei Mieten, Heiz- und Stromkosten teils kräftig sparen.

Doch es ergeben sich auch Kosteneinsparungen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. So führt die Arbeit im Homeoffice statistisch gesehen nicht nur zu erhöhter Produktivität, sondern auch zu weniger Krankheitstagen bei den Angestellten.

  • Kosteneinsparungen
  • Motivierte und zufriedene Mitarbeiter
  • Gesteigerte Produktivität
  • Weniger Krankheitstage
  • Bessere Mitarbeiterbindung
  • Attraktiveres Unternehmensprofil

1. Kosteneinsparungen

Weniger Arbeitnehmer im Büro bedeuten im Regelfall auch geringere Kosten. So können beispielsweise Büroräume verkleinert und Strom- sowie Wasser- und Heizkosten eingespart werden.

Auch etwaige Arbeitgeberzuschüsse zu Fahrtkosten und Bahntickets können reduziert werden.

2. Motivierte und zufriedene Mitarbeiter

Die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter sollte für Arbeitgeber höchste Priorität haben. Denn nur zufriedene Mitarbeiter sind dauerhaft bereit, die Extrameile zu gehen, die häufig über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens entscheidet.

Wer seinen Mitarbeitern das Vertrauen und die Wertschätzung entgegenbringt, welche die Arbeit im Homeoffice erfordert, der kann die Motivation und Zufriedenheit seiner Beschäftigten auf ein ganz neues Level heben.

3. Gesteigerte Produktivität

Arbeitnehmer, die von zu Hause aus arbeiten können, sind häufig produktiver, als ihre Kollegen im Büro und tragen so zu einem besseren Unternehmensergebnis bei.

Zugegebenermaßen muss jedoch stets im Einzelfall geprüft und entschieden werden, ob eine derartige Produktivitätssteigerung auf den entsprechenden Mitarbeiter zutrifft.

Tendenziell neigen Beschäftigte im Homeoffice jedoch dazu, konzentrierter und dadurch besonders produktiv zu arbeiten.

4. Weniger Krankheitstage

Beschäftigte im Homeoffice melden sich seltener krank, als ihre Kolleginnen und Kollegen im Büro. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

Zum einen sind Arbeitnehmer im Homeoffice seltener von Infektionskrankheiten wie einer Grippe betroffen, da sie weniger direkte Kontakte zu ihren Kolleginnen und Kollegen haben. Darüber hinaus ist bei Beschäftigten im Homeoffice häufig ein geringeres Stresslevel zu beobachten, was sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit der Arbeitnehmer auswirkt.

Außerdem kann angenommen werden, dass Arbeitnehmer im Homeoffice eher dazu bereit sind, ihre Arbeit trotz einer leichten Erkrankung aufzunehmen, als Beschäftigte, die den Weg ins Büro auf sich nehmen müssen.

5. Bessere Mitarbeiterbindung

Die erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit im Homeoffice wirkt sich direkt auf die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen aus. Zufriedene Mitarbeiter bleiben ihrem Arbeitgeber deutlich länger erhalten und sind weniger geneigt, ihren Arbeitgeber zu wechseln.

Auch die Mitarbeiterbindung trägt indirekt zu einer Kostenersparnis bei. Schließlich können so mögliche Kosten bei Neurekrutierungen reduziert werden.

6. Attraktiveres Unternehmensprofil

Generell steigert das Homeoffice-Angebot die Attraktivität eines Unternehmens. Denn immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich eigenverantwortliches Arbeiten in den eigenen vier Wänden.

Unternehmen, welche ihren Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice ermöglichen, haben es deutlich leichter, Nachwuchs zu rekrutieren und erscheinen insgesamt attraktiver als Unternehmen, in denen nach wie vor Präsenzpflicht herrscht.

Homeoffice Nachteile für Arbeitgeber

Doch auch Arbeitgeber sind durchaus mit Herausforderungen konfrontiert, wenn die Arbeit eines Beschäftigten teilweise oder dauerhaft ins Homeoffice verlagert werden soll.

Es ist daher wichtig, einen solchen Schritt gründlich vorzubereiten. Wer seine Beschäftigten über Nacht ins Homeoffice schickt, der läuft Gefahr, dass Arbeitsabläufe erschwert werden und wichtige Informationen auf der Strecke bleiben.

  • Erschwerte Kommunikation
  • Weniger Kontrolle
  • Hohe Anforderungen an IT- und Datensicherheit
  • Erschwerte Überwachung der Arbeitszeiten

1. Hohe Anforderungen an IT- und Datensicherheit

Das Thema Daten- und IT-Sicherheit ist in Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung wichtiger denn je.

Soll der Arbeitsplatz einer Beschäftigten ins Homeoffice verlagert werden, muss sichergestellt sein, dass auch hier dieselben Maßstäbe und Regelungen gelten, wie in den Räumlichkeiten des Unternehmens.

Dies bedeutet gerade zu Beginn einen erhöhten Arbeitsaufwand. Es sollte daher sichergestellt werden, dass vorab ein praktikables Sicherheitskonzept für die Arbeit im Homeoffice erarbeitet wird.

2. Gefühl des Kontrollverlusts

Wer Mitarbeiter im Homeoffice beschäftigt, der muss diesen Mitarbeiten ein besonders Maß an Vertrauen entgegenbringen. Denn Beschäftigte im Homeoffice müssen eigenverantwortlich und selbständig arbeiten, da eine Kontrolle der Mitarbeiter nur erschwert möglich ist.

Arbeitgeber müssen daher häufig umdenken und die in ihren Augen erprobten und notwendigen Kontrollmechanismen über Bord werfen. Der Fokus sollte in erster Linie auf den Arbeitsergebnissen liegen.

Wie der Arbeitnehmer seine Planziele erreicht, sollte ihm überlassen werden. Eine ständige Kontrolle der Arbeitsleistung ist kaum möglich und führt oftmals zu Unzufriedenheiten aufseiten des Beschäftigten. Dies wiederum resultiert häufig in schlechteren Arbeitsergebnissen.

3. Erschwerte Führung und Kommunikation

Die Kommunikation und Führung von Angestellten im Büro unterscheidet sich signifikant vom Homeoffice-Alltag eines Beschäftigten. Hierauf müssen sich Arbeitgeber einstellen.

Die Koordination von Mitarbeitern ist mitunter deutlich zeitaufwändiger, wenn diese von verschiedenen Orten aus arbeiten und ihre Arbeitszeiten flexibel gestalten können.

Es ist daher erforderlich, passende Tools für die interne Kommunikation zu finden und Abläufe zu schaffen, die eine einfache und direkte Kommunikation innerhalb des Teams ermöglichen.

4. Bereitstellung von Arbeitsmitteln

Prinzipiell sind Arbeitgeber verpflichtet, ihren Angestellten im Homeoffice eine entsprechende Homeoffice-Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Dies ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Grundsätzlich ist es jedoch selbstverständlich auch möglich, sich mit dem Arbeitnehmer auf die Verwendung seiner privaten Hardware zu verständigen.

Dennoch sollte sichergestellt sein, dass alle Arbeitnehmer unter denselben Voraussetzungen arbeiten.

War es im Büro beispielsweise üblich, dass alle Beschäftigten über einen voll eingerichteten Arbeitsplatz mit einem leistungsstarken Rechner und mehreren Monitoren verfügen, sollte dies auch im Homeoffice gewährleistet sein.

5. Arbeitszeiten kaum überprüfbar

Die Anwesenheits- und Arbeitszeiten von Angestellten im Homeoffice lassen sich oftmals nur schwer nachvollziehen. Während die Anwesenheit im Büro auf einen Blick geprüft werden kann, verhält es sich im Homeoffice gänzlich anders.

Arbeitgeber laufen bei der Umstellung auf die Arbeit von zu Hause aus Gefahr, ein Gefühl des Kontrollverlustes zu erfahren.

Auch wenn das Homeoffice grundsätzlich Vertrauen in den Mitarbeiter voraussetzt, kann es zu Beginn schwer sein, mit diesem vermeintlichen Kontrollverlust umzugehen.