Unternehmen entscheiden sich immer häufiger dafür, Bewerberinnen und Bewerber vor einer endgültigen Entscheidung zum Probearbeiten einzuladen. Diese Praxis ermöglicht es Unternehmen, die Eignung der Bewerber besser zu beurteilen. Gleichzeitig erhalten die Bewerber einen ehrlichen Einblick in den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur. Doch was, wenn Sie nach der Probearbeit überraschend eine Absage erhalten? Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie professionell mit einer Absage umgehen und sie zu Ihrem Vorteil nutzen.

Schauen Sie optimistisch in die Zukunft

Eine Absage nach dem Probearbeiten ist oft mit Enttäuschung verbunden – vor allem dann, wenn der Bewerber eigentlich ein gutes Gefühl hatte. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, sollten Bewerber nach einer Absage einen klaren Kopf bewahren, mögliche Fehler analysieren und selbstsicher nach vorne schauen.

Sie dürfen enttäuscht sein

Wenn Sie nach einem Probearbeitstag eine unerwartete Absage erhalten, kann das zunächst ein Gefühl der Ohnmacht auslösen – und das ist vollkommen in Ordnung. Es ist völlig verständlich, wenn Sie enttäuscht sind oder sich verunsichert fühlen.

Doch es ist wichtig zu verstehen, dass Absagen nun mal ein Teil des Bewerbungsprozesses sind und nicht zwangsläufig eine negative Bewertung Ihrer Fähigkeiten bedeuten.

Auch wenn Sie nach dem Probearbeiten ein gutes Gefühl hatten und fest mit einer Zusage gerechnet haben, dürfen Sie sich von einer Absage nicht zu sehr verunsichern lassen.

Stattdessen sollten Sie versuchen, der Absage etwas Positives abzugewinnen und analysieren, welche Gründe die Absage herbeigeführt haben könnten.

Warum kommt es zu einer Absage nach dem Probearbeiten?

Hinter einer Absage stecken oft vielfältige Gründe, die nicht immer direkt mit Ihrer persönlichen Leistung zusammenhängen.

Vielleicht hat das Unternehmen nach spezifischen Fähigkeiten gesucht, die Sie während des Probearbeitens nicht deutlich genug haben zeigen können.

Es kommt auch vor, dass ein Bewerber zwar fachlich gut zur ausgeschriebenen Stelle passt, sich jedoch nicht wie erwartet in die bestehenden Strukturen einfügen kann. Nehmen Sie die Entscheidung des Unternehmens nicht zu persönlich und stecken Sie vor allem nicht den Kopf in den Sand.

Nicht selten werden für eine einzige Stelle gleich mehrere Bewerber zum Probearbeiten eingeladen, sodass Absagen in der Natur der Sache liegen. Häufig geben kleine Nuancen den Ausschlag und entscheiden darüber, wer den Arbeitsvertrag angeboten bekommt.

Dass man sich dieses Mal nicht für Sie, sondern für einen anderen Bewerber entschieden hat, trifft also nicht zwangsläufig eine Aussage über Ihre fachliche Eignung.

1. Fehlende Fähigkeiten oder Spezialisierungen

Auch wenn im Bewerbungsprozess bereits die formelle Eignung der Bewerber geprüft wird, gibt es einige Fähigkeiten oder Spezialisierungen, die sich nur während des Probearbeitens prüfen lassen.

Eine Absage bedeutet nicht zwangsläufig, dass Ihnen diese Fähigkeiten fehlen. Doch vielleicht konnten Sie in der Zeit des Probearbeitens nicht deutlich genug zeigen, dass und in welchem Umfang Sie die gesuchten Fähigkeiten besitzen.

Natürlich hat auch das Unternehmen selbst einen Einfluss darauf, wie sehr Sie als Bewerber Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Es ist jedoch auch möglich, dass Sie zwar nicht konkret dazu aufgefordert wurden, Ihr Können in einzelnen Bereichen zu zeigen, man jedoch von Ihnen erwartet hat, dass Sie eigenständig unter Beweis stellen, was Sie alles können.

2. Unternehmenskultur

Die fachliche Eignung ist nicht alles. Auch wenn ein Bewerber fachlich perfekt für eine Stelle geeignet ist, können andere Aspekte dafür sorgen, dass der Bewerber als unpassend für das Unternehmen empfunden wird.

So spielt Ihr Auftreten als Bewerber eine große Rolle. Sowohl Schüchternheit und Nervosität als auch ein zu selbstsicheres oder gar überhebliches Auftreten können dazu führen, dass sich Unternehmen trotz guter fachlicher Eignung gegen einen Bewerber entscheiden.

3. Mitbewerber

Wie bereits erwähnt ist es nicht unüblich, dass gleich mehrere Bewerber zum Probearbeiten eingeladen werden. Wenn es mehr Bewerber als offene Stellen gibt, kommt es zwangsläufig zu Absagen.

Hat sich das Unternehmen nicht für Sie, sondern für einen anderen Bewerber entschieden, ist das natürlich bedauerlich. Sie müssen jedoch auch Ihren potenziellen Arbeitgeber verstehen: Unternehmen sind schließlich bestrebt, offene Stellen bestmöglich zu besetzen.

Dass man sich gegen Sie und für einen anderen Bewerber entschieden hat, bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie schlechtere Arbeit geleistet oder einen schlechteren Eindruck hinterlassen haben.

Bei mehreren Bewerbern mit denselben Fähigkeiten entscheiden häufig Kleinigkeiten darüber, wer die Stelle erhält – oder auch einfach der Zufall.

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Gehen Sie konstruktiv mit der Absage um

Das Wichtigste nach einer Absage ist, wie Sie damit umgehen. Es ist vollkommen in Ordnung, zunächst traurig und enttäuscht zu sein. Sie sollten sich jedoch schnell wieder aufrappeln, nach vorne blicken und mögliche Fehler analysieren.

1. Fragen Sie nach Feedback

Es kann sehr hilfreich sein, beim Unternehmen offen nach Feedback zu fragen. So zeigen Sie nicht nur Ihr Interesse an kontinuierlicher Verbesserung, sondern erhalten auch wertvolle Hinweise für zukünftige Bewerbungen.

Darüber hinaus kommt es nicht selten vor, dass hartnäckige Bewerber erneut kontaktiert werden, sobald es neue offene Stellen im Unternehmen gibt.

2. Nutzen Sie Ihre neugewonnenen Kontakte

Je nach Branche kann es zudem hilfreich sein, die während des Probearbeitens geschlossenen Kontakte aufrechtzuerhalten.

Ist es in Ihrer Branche üblich, sich bei LinkedIn oder Xing zu vernetzen, so kann es nicht schaden, sich dort mit einigen Ihrer Kontaktpersonen anzufreunden.

3. Suchen Sie nach möglichen Fehlern

Auch wenn das Feedback des Unternehmens Sie bereits einen großen Schritt nach vorne bringen kann, sollten Sie sich dennoch auch selbst auf die Suche nach möglichen Fehlern machen.

Nehmen Sie sich einen ruhigen Moment, um das Erlebte nochmals gedanklich durchzugehen. Wo gab es vielleicht Missverständnisse oder Momente des Zögerns? Hatten Sie das Gefühl, jederzeit auf Fragen oder Aufgaben gut vorbereitet gewesen zu sein? Gab es Situationen, in denen Sie unsicher waren und dies möglicherweise auch gezeigt haben?

Doch so wichtig diese Reflexion auch ist: sie sollte nicht in übermäßiger Selbstkritik enden.

Jeder macht Fehler, und gerade in neuen oder ungewohnten Situationen ist es nur menschlich, nicht immer perfekt zu handeln. Wichtiger ist es, daraus zu lernen und dieses Wissen in der Zukunft anzuwenden.

Vorbereitung auf zukünftige Probearbeitstage

Nachdem Sie Feedback eingeholt und sich selbst Gedanken darüber gemacht haben, was hätte besser laufen können, sollten Sie den Blick in die Zukunft richten.

Ihre Jobsuche ist schließlich noch nicht abgeschlossen und die nächste Einladung zum Probearbeiten kommt ganz bestimmt.

Jede Erfahrung, sei sie gut oder schlecht, bietet die Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln und gestärkt in die nächste Runde zu gehen.

Vor einem neuen Probetag sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Beherzigen Sie unsere Tipps für das perfekte Probearbeiten und vermeiden Sie häufige Fehler beim Probearbeiten.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, sich auf mögliche Aufgaben vorzubereiten. Überlegen Sie, welche Fragen Ihnen bei Ihrem letzten Probearbeiten gestellt wurden und wie Sie darauf geantwortet haben. Können Sie Ihre Antworten dieses Mal verbessern oder ergänzen?

Belesen Sie sich intensiv über das Unternehmen. Kenntnisse über die Unternehmensgeschichte, die Firmenphilosophie, aktuelle Projekte oder Produkte und die Teamstruktur können Ihnen dabei helfen, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

So zeigen Sie dem Arbeitgeber, dass Sie nicht nur Interesse an der Stelle, sondern auch am Unternehmen als Ganzes haben.