Während der Probearbeit haben Fragen gleich eine doppelte Bedeutung: Sie zeigen Ihr Engagement und helfen Ihnen gleichzeitig dabei, mehr über Ihre potenzielle neue Stelle und Ihren Arbeitgeber zu erfahren. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum es beim Probearbeiten wichtig ist, Fragen zu stellen. Wir zeigen Ihnen außerdem, welche Fragen sich besonders gut eignen und welche Fragen Sie sich besser verkneifen sollten.

Das Wichtigste in Kürze

Durch gezielte Fragen während des Probearbeitens können Sie sowohl Ihr Interesse als auch Ihr Engagement betonen. Es ist ratsam, Fragen zum Arbeitsumfeld und den Erwartungen zu stellen, während Themen wie Gehalt sowie Urlaubs- und Pausenzeiten eher vermieden werden sollten.

Mit den richtigen Fragen bringen Sie Ihr Interesse zum Ausdruck

Während des Probearbeitens die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen, kann von großem Vorteil sein. Fragen können Ihnen unter anderem dabei helfen, Ihr Interesse an dem Unternehmen und dem Beruf zum Ausdruck zu bringen.

Sie geben Ihnen auch die Gelegenheit, mehr über das Arbeitsumfeld, die Unternehmenskultur und die Erwartungen an Ihre Person in Erfahrung zu bringen. Durch gezielte Fragen können Sie zudem Unsicherheiten ausräumen und Klarheit über Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten schaffen.

Das zeigt nicht nur, dass Sie engagiert sind und sich gut vorbereiten, sondern auch, dass Sie proaktiv sind und sich bestmöglich in die bestehenden Strukturen einarbeiten möchten. So hinterlassen Sie einen positiven und professionellen Eindruck, der Ihnen bei einer späteren Entscheidung über eine feste Anstellung sicherlich zugutekommen wird.

Es geht jedoch nicht nur darum, einfach irgendwelche Fragen zu stellen, sondern die Fragen mit Bedacht zu wählen und zum richtigen Zeitpunkt zu stellen.

Gute Fragen fürs Probearbeiten

Obwohl die Entscheidung, welche Fragen sinnvoll sind und welcher eher nicht, natürlich ganz bei Ihnen liegt und auch stark davon abhängt, in welcher Branche und in welchem Bereich Sie tätig sind, gibt es dennoch einige Fragekategorien, die besonders häufig als nützlich erweisen.

Machen Sie sich schon während der Vorbereitung aufs Probearbeiten Gedanken darüber, welche Fragen für Sie von Interesse sind. Einige davon lassen sich möglicherweise bereits im Vorfeld mit ein wenig Recherchearbeit beantworten. Andere dagegen eignen sich besonders gut dafür, sie gezielt während des Probearbeitens zu stellen.

1. Ihre Position und die dazugehörigen Aufgaben

Es ist vollkommen in Ordnung, nachzufragen, welche Aufgaben Sie im Rahmen des Probearbeitens erwarten werden und welche auf Sie zukommen, falls aus der Probearbeit später eine Festanstellung werden sollte.

Sie möchten schließlich sicherstellen, dass Sie genau wissen, was man von Ihnen erwartet, um den Erwartungen Ihres potenziellen neuen Arbeitgebers gerecht zu werden.

Ein tieferes Verständnis gibt Ihnen nicht nur Sicherheit in Bezug auf das, was auf Sie zukommt, sondern zeigt auch Ihrem potenziellen Arbeitgeber, dass Sie engagiert sind und sich aktiv auf Ihre neue Rolle vorbereiten möchten.

So können Sie sich nicht nur besser in die bestehenden Strukturen einfügen, sondern auch für sich selbst abwägen, ob die Position und das Unternehmen gut zu Ihren beruflichen Zielen und Fähigkeiten passt.

2. Arbeitsabläufe und -prozesse

Fragen zu Arbeitsabläufen und den einzelnen Prozessen sind in jedem Fall sinnvoll. Zum einen bekommt man so einen guten Eindruck davon, wie die Dinge in der Firma laufen. Man findet schneller heraus, wie die Arbeit hier funktioniert und was von einem erwartet wird.

Zum anderen zeigt man so dem Chef und den Kollegen, dass man wirklich interessiert ist und nicht nur seine Zeit absitzen will.

Und nicht zu vergessen, durch solche Fragen kann man auch herausfinden, ob es vielleicht Dinge gibt, die man sogar noch besser machen könnte. Man zeigt also Initiative und Willen zur Verbesserung.

Also, Fragen zu stellen ist nicht nur für einen selbst super, sondern lässt einen auch im Team positiv auffallen. Einfach mal mutig sein und nachfragen!

3. Teamstruktur und Kommunikation

Gerade wenn man neu im Unternehmen ist, sind Fragen zur Teamstruktur nicht nur in Ordnung, sondern in viele Fällen unerlässlich. Wenn man versteht, wie das Team zusammengesetzt ist und wer welche Rolle spielt, kann man sich schneller und leichter einfinden.

So finden Sie gleich zu Beginn heraus, wer der richtige Ansprechpartner für bestimmte Fragen und Themen ist. Darüber hinaus können Sie mit diesem Wissen besser einschätzen, wie Entscheidungen getroffen werden und wie die Kommunikation im Team abläuft.

Derartige Fragen zeigen darüber hinaus, dass man daran interessiert ist, gut mit allen zusammenzuarbeiten. Es macht die Eingewöhnungszeit einfacher und zeigt, dass man ein Teil des Teams werden möchte.

4. Rückmeldungen und Feedback

Scheuen Sie sich nicht, bereits während des Probearbeitens Feedback einzuholen. Sie müssen damit nicht bis Ihrem Abschlussgespräch warten.

Durch solche Fragen können Sie wertvolle Tipps sammeln und signalisieren gleichzeitig, dass Sie daran interessiert sind, mögliche Fehler auszubessern. Und wer kennt das nicht? Manchmal sieht man selbst nicht, wo man sich verrennt oder wo einem kleine Fehler unterlaufen.

Sie sollten es jedoch auch nicht übertreiben und Ihre Vorgesetzten und Kollegen nicht nach jedem kleinen Arbeitsschritt um eine Rückmeldung bitten. Damit würden Sie Unsicherheit signalisieren.

Liefern Sie jedoch das Endergebnis eines größeren Arbeitsauftrags ab, können Sie ruhig um eine Rückmeldung bitten, um sicherzustellen, dass Sie die Erwartungen erfüllt haben.

5. Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Auch Fragen zum Thema berufliche Fort- und Weiterbildung können hilfreich sein und signalisieren, dass Sie daran interessiert sind, sich weiterzuentwickeln. Fragen Sie ruhig, ob und wenn ja, welche Weiterbildungsmöglichkeiten den Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

In der Regel sollten Sie derartige Fragen an Ihren direkten Ansprechpartner oder Ihre Vorgesetzten stellen. Diese wissen vermutlich nicht nur besser über etwaige Möglichkeiten Bescheid, sondern wissen auch Ihr Engagement und Interesse an Weiterbildungen eher zu schätzen, als Ihre Kollegen.

6. Wartezeit auf die endgültige Entscheidung

Eine elementare Frage, die Sie zum Ende Ihrer Probearbeit stellen sollten, lautet: „Können Sie mir bereits sagen, wann ich in etwa mit Ihrer Rückmeldung rechnen kann?“.

Je nach Unternehmen kann es mehrere Wochen dauern, bis Sie die Rückmeldung nach dem Probearbeiten erhalten. Damit Sie sich in dieser Zeit nicht unnötigerweise verrückt machen, empfiehlt es sich, am letzten Tag der Probearbeit zu erfragen, mit welcher Wartezeit Sie in etwa rechnen können.

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Diese Fragen sollten Sie vermeiden

Neben vielen guten Fragen gibt es jedoch auch eine ganze Reihe von Fragen und Fehlern, die Sie während des Probearbeitens besser vermeiden sollten, um nicht negativ aufzufallen.

1. Gehalt und Benefits

Obwohl die Höhe des Gehalts und etwaige Zusatzleistungen natürlich eine wichtige Rolle spielen, sollten Sie diesbezügliche Fragen während der Probearbeit eher vermeiden. Tatsächlich sollten Sie zumindest die Höhe des Gehalts bereits während des Vorstellungsgesprächs zur Sprache gebracht haben.

Beginnen Sie während des Probearbeitens damit, Kollegen und Vorgesetzte über die Vergütung oder einen möglichen Anspruch auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld auszufragen, lässt Sie das leider in keinem besonders guten Licht dastehen.

Fragen nach dem Gehalt sind zwar vollkommen legitim und wichtig, jedoch ist das Probearbeiten nicht unbedingt der beste Rahmen, um diese Fragen zu besprechen. Es hinterlässt möglicherweise einen Faden Beigeschmack, da das Probearbeiten in erster Linie dazu dienen soll, die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, anstatt über Gehälter und Benefits zu diskutieren.

2. Arbeits-, Pausen- und Urlaubszeiten

Das Fragen nach Arbeits-, Pausen- und Urlaubszeiten ist grundsätzlich legitim, vor allem, wenn man sich über die Bedingungen eines neuen Jobs informieren möchte.

Aber Vorsicht: Der Zeitpunkt und die Art, wie man solche Fragen stellt, können den Unterschied zwischen einem positiven und einem negativen Eindruck ausmachen. Wenn Sie während des Probearbeitens zu früh oder zu oft nach Pausen- und Urlaubszeiten fragt, kann das einen negativen Eindruck hinterlassen.

Ähnlich verhält es sich mit Fragen wie “Ist es schlimm, wenn man mal zu spät kommt?” oder “Kann ich früher gehen, wenn ich meine Arbeit fertig habe?“. Solche Fragen können den Eindruck vermitteln, dass man es mit der Pünktlichkeit und der Arbeitszeit nicht so genau nimmt.

3. Irrelevante Fragen

Wenn Ihnen keine passenden Fragen einfallen wollen, dann ist das kein Drama. Es ist besser, gar keine, als irrelevante und unsinnige Fragen zu stellen.

Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass nicht jede Frage, die einem in den Sinn kommt, auch gestellt werden sollte, besonders in einem beruflichen Umfeld. Daher ist es ratsam, kurz innezuhalten und zu überlegen, ob die Frage relevant und angebracht für den aktuellen Kontext ist.