Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft und wurden zum Probearbeiten eingeladen. Dies ist zweifellos ein vielversprechendes Signal, dass Ihr Interesse an der Stelle und Ihre Bewerbung positiv bewertet wurden. Doch warum genau ist das Probearbeiten ein so gutes Zeichen? In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Sie optimistisch sein können und was genau auf Sie zukommt.

Das Wichtigste in Kürze

Wird ein Bewerber zum Probearbeiten eingeladen, ist dies ein sehr gutes Zeichen und zeigt, dass das Unternehmen ernsthaftes Interesse hat. Schließlich muss auch der Arbeitgeber sich auf das Probearbeiten vorbereiten und Zeit investieren. Das Probearbeiten geht über den bloßen Austausch von Informationen hinaus und ermöglicht es beiden Seiten, sich in der realen Arbeitsumgebung kennenzulernen

4 Gründe, warum eine Einladung zum Probearbeiten ein gutes Zeichen ist

1. Man hat Ihr Potenzial erkannt

Unternehmen wählen Kandidaten für ein Probearbeiten sorgfältig aus. Nicht selten gehen Hunderte von Bewerbungen für einzelne Stellen ein und nur die interessantesten Bewerber schaffen es in der Auswahl so weit, dass sie tatsächlich zum Probearbeiten eingeladen werden.

Ihr Lebenslauf und Ihre Bewerbung müssen bereits einen äußerst guten Eindruck hinterlassen haben. Andernfalls hätte man Sie gar nicht erst eingeladen.

Man gibt Ihnen die Möglichkeit, das Unternehmen und Ihre potenziellen neuen Kollegen persönlich kennenzulernen und sie von Ihren Fähigkeiten und Ihrer Persönlichkeit vor Ort zu überzeugen.

Ihr womöglich neuer Arbeitgeber hat Ihr Potenzial erkannt und scheint davon auszugehen, dass Sie bestens für die Stelle geeignet sind. Das Probearbeiten ist der perfekte Termin, um diesen Eindruck zu festigen.

2. Es besteht Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit

Die Einladung zum Probearbeiten zeigt, dass das Unternehmen nicht nur kurzfristig denkt. Es hat erkannt, dass Ihre Qualifikationen und Erfahrungen gut zur ausgeschriebenen Stelle passen könnten.

Das Unternehmen ist daran interessiert, Ihre Fähigkeiten und Ihre Persönlichkeit genauer kennenzulernen, um herauszufinden, ob Sie an einer langfristigen Beschäftigung und Zusammenarbeit interessiert sind.

Die Einladung zum Probearbeiten ist somit ein klares Indiz dafür, dass das Unternehmen an einer nachhaltigen Zusammenarbeit interessiert ist und seine Beschäftigten gerne über einen langen Zeitraum bei sich behalten möchte.

Gerade dann, wenn Unternehmen mit einer hohen Fluktuation der Mitarbeiter zu kämpfen haben, bleibt kaum Zeit dafür, Bewerber zum Probearbeiten einzuladen. Dass das Unternehmen diese Möglichkeit überhaupt anbietet, ist in der Regel ein gutes Zeichen.

3. Das Unternehmen investiert Zeit und Ressourcen

Die Entscheidung, Bewerber zum Probearbeiten einzuladen, erfordert Zeit, Planung und Ressourcen seitens des Unternehmens. Dies zeigt, dass Ihr Profil und Ihre Bewerbung ernsthaft geprüft wurden und das Unternehmen in Ihnen einen vielversprechenden Kandidaten sieht.

Sie können davon ausgehen, dass Unternehmen nur dann bereit sind, Zeit, Arbeit und Geld in die Durchführung eines Probetags zu investieren, wenn echtes Interesse am Bewerber besteht.

4. Sie sind in der engeren Auswahl

Eine Einladung zum Probearbeiten wird in der Regel nur an Bewerber gesendet, die bereits in der engeren Auswahl sind. Es ist zwar nicht gesagt, dass Sie der einzige Bewerber sind, der zum Probearbeiten eingeladen wurde, doch in der engeren Auswahl sind Sie mit Sicherheit.

Das bedeutet, dass das Unternehmen von Ihren Qualifikationen und Erfahrungen überzeugt ist und nun sicherstellen möchte, dass Sie die Erwartungen in der praktischen Umsetzung erfüllen. Sie befinden sich in einer Gruppe von Bewerbern, die das Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen möchte, um die endgültige Entscheidung zu treffen.

Das erwartet Sie beim Probearbeiten

Die Aufgaben beim Probearbeiten sind natürlich stark davon abhängig, in welcher Branche und auf welche Stelle Sie sich beworben haben.

Darüber hinaus sollte zwischen Einfühlungsverhältnis und Probearbeit unterschieden werden.

Bei einem Einfühlungsverhältnis handelt es sich lediglich um ein unverbindliches Kennenlernen, bei welchem Sie in erster Linie das Unternehmen und die anderen Beschäftigten kennenlernen sollen. Das tatsächliche Arbeiten im Unternehmen, um Ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, ist hier in der Regel nicht vorgesehen.

Dennoch kann es vorkommen, dass Sie gebeten werden, kleinere Arbeitsaufträge zu übernehmen. Für gewöhnlich schauen Bewerber während eines Einfühlungsverhältnisses jedoch eher ihren potenziellen Kollegen über die Schulter und werden höchstens geprüft, indem ihnen fachliche Fragen gestellt werden.

Beim tatsächlichen Probearbeiten übernehmen Bewerber hingegen für einen gewissen Zeitraum all jene Aufgaben, welche Ihnen auch im Falle einer Einstellung übertragen werden würden.

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Wie lange dauert Probearbeiten?

Die Dauer der Probearbeit kann je nach Unternehmen variieren. Auch ist entscheidend, ob es sich um ein Einfühlungsverhältnis oder tatsächliches Probearbeiten handelt.

Ein Einfühlungsverhältnis dauert meist einige Stunden bis wenige Tage, höchstens jedoch eine Woche.

Probearbeiten kann einige Tage bis höchstens wenige Wochen dauern.

In der Regel dauern sowohl Einfühlungsverhältnisse als auch Probearbeiten nicht länger als eine Woche. In den meisten Fällen sind einige Stunden bis wenige Tage mehr als ausreichend, um den Bewerber gründlich genug zu prüfen. Für eine längere Phase der Prüfung steht Arbeitgebern immerhin zusätzlich noch das Mittel der Probezeit zur Verfügung.

Probearbeiten muss bezahlt werden

Während ein Einfühlungsverhältnis nicht vergütet werden muss, handelt es sich bei tatsächlicher Probearbeit, bei welcher der Bewerber über mehrere Tage oder Wochen im Unternehmen seine Fähigkeiten beweisen muss, um ein (in der Regel befristetes) Arbeitsverhältnis.

Liegt ein solches Arbeitsverhältnis vor, muss Probearbeiten bezahlt werden. Auch wenn kein schriftlicher Vertrag geschlossen wird, kann sich dennoch ein Vergütungsanspruch für den Bewerber ergeben.

So bereiten Sie sich richtig aufs Probearbeiten vor

Um sich bestmöglich auf das Probearbeiten vorbereiten zu können, sollten Sie bereits bei Annahme der Einladung mit dem Unternehmen besprechen, was genau von Ihnen erwartet wird.

Sie sollten nicht nur erfragen, wie lange der Termin dauern wird, sondern auch, ob es sinnvoll wäre, etwas vorzubereiten oder sich in ein bestimmtes Thema tiefer einzuarbeiten.

Sie können davon ausgehen, dass Ihr potenzieller neuer Arbeitgeber das Probearbeiten gründlich vorbereitet hat und so kann es nicht schaden, ihn um weitere Informationen zu bitten.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Die häufigsten Fehler beim Probearbeiten sind Unsicherheit, fehlendes Wissen und unpünktliches Erscheinen. Und sie alle lassen sich mit guter Vorbereitung vermeiden!

Doch es lauern noch mehr Fettnäpfchen. Vermeiden Sie in jedem Fall die folgenden Fehler und Verhaltensweisen:

  • Übertriebene Nervosität
  • Überheblichkeit
  • Sich Verstellen
  • Mangelnde Initiative
  • Nicht um Hilfe bitten
  • Übertriebenes Tempo
  • Unangemessene Kleidung
  • Zu viel Fokus auf sich selbst

Meldepflicht beachten

Sollten Sie derzeit Leistungen von der Agentur für Arbeit beziehen, so sollten Sie beachten, dass Probearbeiten meldepflichtig ist. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob es sich um ein Einfühlungsverhältnis oder tatsächliches Probearbeiten handelt.

Versäumen es Bewerber, das Probearbeiten vorab zu melden und genehmigen zu lassen, kann dies weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.

So kann nicht nur das anteilige Arbeitslosengeld für den Zeitraum der Probearbeit zurückgefordert werden, sondern die Summe aller Leistungen, die seit dem ersten Tag der Probearbeit gezahlt wurden.